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Hochbeet bauen mit Lärchenholz

Für eine angenehme Gartenarbeit ist ein Hochbeet ideal. Dieses schont die Wirbelsäule. Mit einem Hochbeet kann gemütlich aufrecht gearbeitet werden. Das Hochbeet ist ein äußerst rückenfreundliches Beet. Dieses kann ohne viel Aufwand leicht selbst gebaut werden. Ein rückenfreundliches Beet sollte eine Breite von einem Meter nicht überschreiten und so hoch sein, dass der Benutzer sich kaum bücken muss, damit es gepflegt werden kann.

Doch es gibt noch weitere Argumente, welche für ein Hochbeet sprechen. Es erwärmt sich schnell im Sommer. Bei der Verwendung einer Folienhaube sogar noch schneller und wird so zum Mini-Gewächshaus. Da sprießen auch wärmehungrige Pflanzen. Die Erde kann so gemischt werden, dass daraus eine hohe Humusschicht wird. Mit dieser gedeihen auch sehr tief verwurzelte Pflanzen noch besser als es in einem normalen Gartenboden der Fall ist.

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Lärchenholz ist ideal für Hochbeete

ein fertiges hochbeet

Ein Holz-Hochbeet – Foto: OTELO – Offenes Technologielabor, flickr.com

Es eignet sich für den Bau eines Hochbeetes jedes Holz, dass eine gewisse Witterungsbeständigkeit aufweist, wie zum Beispiel das Lärchenholz. Es ist nicht so günstig wie Kiefernholz, Fichtenholz oder ein anderes heimisches Holz, welches weicher ist. Sind dicke Balken eines solchen Holzes vorhanden können diese ohne weiteres verarbeitet werden. Diese Hölzer brauchen lange, bis sie verrotten. Ein einfacher Rahmen wird aus einem der Hölzer gebaut. Dieser muss stabil genug sein, damit er mit Erde befüllt werden kann. Es ist eine Reihe von Pfosten notwendig, welche mit den Seitenteilen verbunden werden.

Werden die Pfosten mit metallenen Pfostenschuhen versehen, brauchen sich nicht in die Erde eingelassen zu werden. Die Pfosten können direkt am Körper abgemessen werden. So ergibt sich die optimale Höhe des Hochbeetes. Die meisten der Handkreissägen eignen sich zum Zuschneiden der Pfosten direkt vor Ort. Nicht zu dünn dürfen die Seitenteile sein.

Die Breite und Länge der Balken richtet sich nach den Maßen vom Hochbeet. Mit Schrauben werden die Bretter oder die Bohlen an den Pfosten angebracht. Ein Akkubohrer reicht dazu. Bevor der Rahmen an seinem Platz aufgestellt wird, sollte eine Wurzelschutzfolie oder ein Unkraut-Vlies untergelegt werden. Später gibt es so weniger Ärger mit Fremdgewächsen, welche von unten hineinwachsen in das Hochbeet.

Befüllen Sie das Hochbeet im Frühling oder Herbst

Dann kann die Füllung in das Hochbeet gegeben werden. Es kann ruhig reichlich Erde sein. Herkömmliche Muttererde aus dem Baumarkt kann gemischt werden mit Kompost zum Befüllen von einem längeren Hochbeet. Eine nährstoffreiche Erde ergibt diese Mischung. Diese ist nicht angereichert mit künstlichem Dünger wie die Blumenerde, die es in Säcken gibt. Wird das Hochbeet mit einem Schutzdach versehen, kann es sogar im Winter genutzt werden oder als Frühbeet.

Aufgrund des humusreichen Schichtenaufbaus ist die Erde des Hochbeetes ganz besonders nährstoffreich. Daher sollten gerade in den ersten beiden Jahren Gemüse und Pflanzen darin gepflanzt werden, deren Nährstoffbedarf sehr hoch ist. Dies sind die sogenannten Starkzehrer. Darunter fallen Tomaten, Zucchini, Lauch, Gurken, Kohl und Sellerie. Danach dürfen auch die Schwachzehrer dort hinein wie Salat oder Spinat. Es besteht ansonsten die Gefahr, dass sich zu viel Nitrat anreichert in den Speisepflanzen. Ein solches Hochbeet kann neben seiner Funktion zur Zucht von Gemüse auch als Sichtschutz verwendet werden und in der Hinsicht ebenfalls sehr nützlich.

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Mehr zum Thema finden Sie hier:

 

http://www.gartennews.net/2011/11/das-eigene-hochbeet-anlegen/

http://www.hochbeetbauen.com/so-bauen-sie-ein-holz-hochbeet-richtig-auf/