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Salat in einem Hochbeet anbauen

Ein Hochbeet ist eine feine Sache und es besitzt viele Vorteile. Erstens erwärmt es sich rascher als die Beete im Garten. Und es macht Spaß, aufrecht zu gärtnern und sich nicht bücken zu müssen. Auch die Schnecken kommen nicht so zahlreich vorbei.

Das Hochbeet im ersten Jahr

Wer sich ein Hochbeet anlegt, wird es vorschriftsmäßig aufschichten. Das heißt, von unten her werden, nachdem ein engmaschiges Drahtgeflecht eingelegt wurde, grobe Gartenabfälle eingeschichtet. Etwa Zweige vom Baum- oder vom Strauchschnitt mit und ohne Laub. Unkraut und Grassoden sowie evtl. vorhandenes Häckselgut. Auf diese grobe Schicht kommt dann grobere Gartenerde. Den Abschluss bildet fein gesiebte Komposterde. Steht keine Kompost erde zur Verfügung, tut es auch Pflanzerde aus dem Gartencenter.

Im ersten Jahr erzeugt das Hochbeet reichlich Wärme und sehr viele Nährstoffe, die für Salat ungeeignet sind. Deshalb werden zuerst die sogenannten Starkzehrer eingesetzt. Das sind alle Kohlarten, Tomaten, Sellerie, Paprika, Gurken und Zucchini.
Erst im zweiten Jahr, wenn die stärksten Nährstoffe verbraucht sind, eignet sich das Hochbeet zur Bepflanzung
mit Salaten. Im dritten Jahr können dann die Schwachzehrer wir Bohnen und Erbsen sowie Kräuter auf das Hochbeet gepflanzt werden.

Welche Salate dürfen auf das Hochbeet

Bei der Auswahl der Salatsorten steht dem Hobbygärtner der Markt offen. Wer eine Vielfalt von Salaten
genießen möchte, sollte sich die Setzlinge selbst heranziehen. Hier wäre zunächst zu beachten, dass es Frühjahres-, Sommer- und Herbstsalate gibt. Salate wie Maikönig etwa, der bereits im März auf das Beet
darf und mit weniger Licht und kühleren Temperaturen zurecht kommt. Nach den Eisheiligen dann ab Mitte Mai
können die Sommersorten eingesetzt werden. Das wären beispielsweise Kagraner Sommer oder Susana und andere ausgesprochene Sommersalate. Diese Salate schießen nicht wenn die Sonne heiß brennt und die Tage lang sind.
Ab Ende Juli kommen dann die Herbstsorten auf die Beete. Das sind unter anderem Attractie und Dynamite. Sie
gedeihen trotz abnehmender Lichtzufuhr und tolerieren nächtliche Kühle.
Ganzjahressalate wie beispielsweise Merveille des quatres saisons vereinen alle Vorzüge der genannten Kopfsalate in sich.

Abwechslung in der Küche ist gefragt

Natürlich wollen die Genießer leckerer Salate verschiedene Sorten anbauen. Attraktiv schauen rotblättrige Salatsorten aus, wenn sie mit grünen gemischt werden. Auch der Eis- und der Feldsalat, die Eichblattsorten
und die große Familie der Lollosalate sorgen für Abwechslung auf dem Tisch. Auch hier gilt es wieder zu beachten, welche Sorten sich für welche Pflanzzeit eignen. Im Hochsommer werden Endiviensalate eingesetzt und ab August kann man den Feldsalat aussähen.

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